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20 Jan

Die Akte Griffin

Veröffentlicht von Chase Down-Blog

Die Akte Griffin

Wenn man von Griffin spricht, redet man entweder von seinen fantastischen athletischen Fähigkeiten oder von.... nun ja eigentlich wird Grifin nur von seiner Athletik definiert. Er ist ein wandelndes Highlight Mixtape und könnte mithilfe seiner Athletik theoretisch alles auf dem Platz. Offensiv wie defensiv ein wahres Monster, wenn er sein volles Potenzial ausnutzen würde. Doch wer Griffin vorwirft er würde nicht an sich arbeiten, der liegt schlichtweg falsch. Griffin versucht sich langsam aber sicher ein Postgame anzueignen. Sein häufigst genutzter und effektivster Move, ist dabei, wenn er sich im post nach rechts wendet, dann aber einen schnellen spinmove Richtung Baseline ausführt und dann per Dunk oder Layup scored. Diesen move nutzt er in ca. 70 Prozent aller Postups. Was daran liegt, dass er dann mit seiner Schnelligkeit und Athletik weiterkommt, weil viele seiner Verteidiger da nicht mithalten können und deswegen versuchen, Griffin mit Kraft aus der guten Position zu drücken.Das nutzt Griffin geschickt aus! Den gleichen Move nutzt er auch von der rechten Seite aus, hier ist er aber nicht ganz so erfolgreich, wie von links (nur 35 prozent Trefferquote im Gegensatz zu 47 Prozent).Meist aber zieht er von rechts Richtung Mitte und schliest mit einem Hookshot ab. Diesen Move nutzt er in 18 Prozent alller Postups. Zudem ist er relativ effinzient, warum Griffin allerdings öfters den gleichen Move mit einem Fadeaway Jumper abschliesst, weiss nur Er selber. Auch ein up n under schleicht sich neuerdings desöfteren ins Spiel des Knabens ein. Sobald er diesen mit seinem Spinmove kombiniert ist Griffin theoretisch unstoppbar. Doch Griifin hat nach wie vor Probleme mit seiner Fussarbeit. So nutzt er oft den falschen Fuss um Richtung Mite zu ziehen, was zur Folge hat, dass er dann in der Defense hängen bleibt und dazu tendiert den Ball wegzuschmeissen. Wen das an Griffins Face up Game erinnert, der liegt richtig. Man muss ehrlich sagen, dass Griffins Face ups einen Qual für den Zuschauer sind. Das hat viele Gründe, erstens ist Griffin einen ordentlicher, aber kein guter Ballhandler, folglich verdribbelt sich Griffin sehr oft und verursacht Turnovers. Das passiert gerade, wenn er weiter weg vom Korb startet. Auch gerät Griffin zu oft zu weit unter den Korb, wo er dann nicht hochprozentig abschliesst oder aber dumme Pässe schmeisst, obwohl er für seine Größe ein relativ ordentlicher Passer ist. Das er überhaupt in diese Situation kommt, liegt daran, dass Griffin beim dribbeln den Kopf runternimmt und erst direktunter dem Korb aufschaut. Dann ist es meistens schon zu spät und Griffin kann nicht mehr handeln. Griffin muss lernen, den Ball nicht so früh aufzunehem und den Kopf hochzunehmen um den freien Mitspieler zu finden und auf die Defense reagieren zu können. Das Griffin nicht kann, was jedem jungen Basketballpadawan von frühauf eingebläut wird, ist Folge seiner absoluten Dominanz durch seine Athletik, die ihn nie über ein, zwei Face ups nachdenken liss und erst jetzt, nachdem fast jede Defense (ok fast alle ausser Pau Gasol) auf ihn reagieren und zwingen komplizierte Moves anzuwenden, die Griffin schlichtweg nicht auf dem Kasten hat. Doch Griffin arbeitet fleissig an sich, was durchaus auch an der neuen Siegerkultur in Clipperland liegen könnte. Wer weiss wie Griffins Einstellung wäre, wenn nicht Chris Paul an seiner Seite und die Clippers nicht in den Playoffs stehen würden? Doch solange bis wieder Normalzustand in L.A. einkehrt, hat Griffin noch eine ganze Ecke Zeit um ein respektabler Post- Spieler zu werden.

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